Tipps und Tricks zur Bewerbung Einleitung

Wenn Sie bereits mehrere Bewerbungen in Ihrem Leben geschrieben haben, dann wissen Sie: Das leere Blatt, das zu Beginn des Schreibens auf dem Bildschirm erscheint, ist der größte Feind des Bewerbungsschreibers, denn: Diese gähnende Leere auf dem Bildschirm lässt von Minute zu Minute das Schreiben der Bewerbung Einleitung schwieriger werden. Sie fragen sich nun, wie Sie dieses weiße Monstrum überwinden? Wir haben hierfür einige Tipps zur Bewerbung Einleitung zusammengestellt – und diese entsprechend mit Beispielen unterlegt, so dass Sie ganz relaxt mit dem Schreiben der Bewerbung Einleitung beginnen können.

Die wichtigsten drei Effekte der Bewerbung Einleitung

Es gibt eine einfache Methode, wie Sie eine perfekte Bewerbung Einleitung erstellen werden – dann nämlich, wenn Sie diese drei Effekte beherzigen, die Ihre Bewerbung Einleitung haben soll:

  1. Wecken Sie mit einer mutigen Formulierung das Interesse.
  2. Überraschen Sie den Personalreferenten mit einem individuellen Einstieg.
  3. Versetzen Sie den Leser mit den ersten Worten bereits in eine neugierige Stimmung.

Da diese Tipps in der Theorie meist leichter klingen, als die praktische Formulierung ausfällt, haben wir für Sie einige Beispielformulierungen zusammengestellt, die die eingangs erwähnten Tipps aufgreifen.

Auf in die Praxis! Zehn Formulierungsbeispiele für die Einleitung der Bewerbung

1. „… ein einziges Mal in meinem Leben bekam ich eine richtig gute Note in Wirtschaft. Das war, als es um wirtschaftliche Kennzahlen ging. Dieses Aha-Erlebnis sollte meinen Werdegang stark prägen, denn: Die Entscheidung für ein BWL-Studium mit dem Schwerpunkt Controlling und Rechnungswesen ist für viele nicht der beliebteste Weg – für mich aber die beste Option, um meine Leidenschaft für Zahlen zum Beruf zu machen …“

2. „… als Kind habe ich mich buchstäblich mit Händen und Füßen dagegen gewehrt, das zu tun, was meine Mutter beruflich tagein, tagaus tat. Ich konnte mir nicht vorstellen, wie jemand mit der Beratung von Familien glücklich werden konnte. Nach einer langwierigen Suche nach dem passenden Studiengang wählte ich die Soziale Arbeit als Studienfach – und bin seither in meinem Element …“

3. „… meiner kleinen Schwester habe ich versprochen, dass ich ihr einmal ein Auto baue. Da ist es nur selbstverständlich, dass ich mich nach einer Ausbildungsstelle im Karosseriebau umgesehen habe, um schnell die nötigen Fachkenntnisse zu erlangen …“

4. „… mein liebstes Hobby ist das Inlineskaten. Stutzen Sie nicht, ich berichte Ihnen davon aus einem ganz wichtigen Grund, denn: Stellen Sie sich einmal vor, dass ich bereits ins Büro flitzen kann, während meine Kollegen noch im Stau stehen oder auf die abermals verspätete Bahn ins Büro warten müssen  …“

5. „… Sie sind auf dem Sprung, Geschäfte mit China zu machen? Das habe ich so der internationalen Presse entnommen und dabei sogleich meine Chance gewittert. Ich spreche fließend chinesisch und empfehle mich hier und heute als Ingenieur, der die Zusammenarbeit mit China schnell und zuverlässig in die richtigen Bahnen leiten kann …“

6. „… zwischen einem Dasein als Streber und dem Willen, gute Noten zu schreiben, ist die Grenze oft fließend. Ich zähle mich zur zweiten Gruppe, denn neben meinen guten schulischen Leistungen war es mir stets wichtig, mich für den Ort einzusetzen, in dem ich lebe. Das Jugendparlament war für mich hierbei eine gute Option, mein Verhandlungsgeschick zu trainieren …“

7. „… in vier Wochen endet mein Praktikum in Ihrem Betrieb und ich erwarte diesen Zeitpunkt nur ungern. So war die Stellenausschreibung, dass Sie Nachwuchskräfte im Bereich XY suchen, förmlich wie für mich gemacht. Nach meinem mittlerweile fünfmonatigen Praktikum sind mir die Kollegen und auch die Unternehmenskultur ans Herz gewachsen. Für die Stelle als Trainee bin ich auch durch mein Studium bestens qualifiziert …“

8. „… Ihre Wunschvorstellung eines Mitarbeiters im Bereich XY deckt sich zu 100 Prozent mit meiner Qualifikation. Da es nur selten eine so hohe Übereinstimmung zwischen Angebot und Nachfrage gibt, freue ich mich, mich Ihnen als XXX vorstellen zu dürfen …“

9. „… wer eine Ausbildung in Ihrem Betrieb absolvieren darf, kann sich wahrlich glücklich schätzen. Bereits seit zwei Jahren bereite auch ich meinen beruflichen Einstieg in Ihrem Betrieb vor und absolviere Praktika und schreibe gute Noten. Nun ist es an der Zeit, Ihnen zu sagen: Mein beruflicher Weg muss bei Ihnen beginnen …“

10. „… als kooperativ, belastbar und aufgeschlossen wurde mir Ihr Team beschrieben. Da ich eben diese Eigenschaften auch mitbringe, denke ich, dass ich geradezu dafür gemacht bin, Ihr Team als XXX zu unterstützen …“

Randnotiz: Sowas darf keinesfalls aufs Papier

Nehmen Sie sich zwei Minuten Lesezeit, um zu erkennen, welche Bewerbungseinleitungen Sie heute keinesfalls schreiben dürfen. Die wohl abgedroschenste Phrase, die Personalreferenten immer noch viel zu oft im Bewerbungsschreiben lesen, lautet: „… hiermit bewerbe ich mich als …“ Weiter lesen die meisten gar nicht mehr, sondern werfen die Bewerbung vielmehr hochkant auf den Absagestapel. Der eine oder andere ärgert sich noch zudem über die Einfallslosigkeit, mit der die Bewerbung Einleitung geschrieben wurde.

Bitte streichen: „… hiermit bewerbe ich mich als …“

Weitere No-Gos bei der Einleitung der Bewerbung ist die Betonung Ihres Interesses am Job, denn: Interesse ist eine selbstverständlich vorausgesetzte Grundausstattung und nichts Besonderes, was Sie von der Masse abhebt. Interesse sollten alle Bewerber gleichermaßen haben.

Bitte streichen: „… ich interessiere mich für die Stelle als …“

Dass Sie die Stellenanzeige in der Zeitung XY oder in der Stellenbörse XY gefunden haben, interessiert in der Regel niemanden. Auch wann Sie auf der Suche nach einer passenden Stelle fündig geworden sind, ist nichts, was den Personalreferenten interessiert.

Bitte streichen: „… ich habe die Stellenanzeige am XX in der Zeitung XX gefunden …“

Mindestens ebenso überflüssig ist es, auf langweilige Art und Weise mitzuteilen, auf welchen Job Sie sich bewerben. Das steht sowohl auf dem Deckblatt als auch im Betreff. Natürlich können Sie die Berufsbezeichnung im Laufe Ihres Bewerbungsschreibens erwähnen, aber nicht gleich in der Einleitung.

Bitte streichen: „… heute bewerbe ich mich bei Ihnen als XXX …“

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