Bewerbungsschreiben Formulierung Schluss

bewerbung2Der Gruß am Ende des Bewerbungsschreibens heißt „Freundliche Grüße“ oder „Mit freundlichen Grüßen“, damit werden Sie uns sicherlich übereinstimmen. Ebenso werden wir vermutlich ein Nicken Ihrerseits erhalten, wenn es darum geht, dass der letzte Satz vor dem Gruß am Ende auch die letzte Hürde im Bewerbungsschreiben ist, denn diese Bewerbungsschreiben Formulierung für den Schluss ist gar nicht so einfach zu formulieren. Wir haben für Sie einige Praxisbeispiele zusammengestellt.

Bewerbungsschreiben Formulierung: Der Schluss beginnt schon früher

Mit Blick auf Form und Inhalt des Bewerbungsschreibens, die in diesem Beitrag detailliert erläutert wurden, haben wir diese Bestandteile der Bewerbung ausgemacht:

  1. Der äußere Aufbau des Bewerbungsschreibens umfasst eine Seite. Die Seite wird nach DIN 5008
  2. Das Bewerbungsschreiben beginnt mit der Anrede und einer Einleitung.
  3. Anschließend folgt der Textteil, der von einer Art „Kontaktanzeige“ angeführt wird, die in aller Kürze den Bewerber vorstellt.
  4. Der Hauptteil fungiert dann als Antwort auf die Anforderungen, die in der Stellenanzeige formuliert wurden.
  5. Bereits an dieser Stelle beginnt eigentlich der Schlussteil der Bewerbung mit den Faktoren Gehaltsfrage und Eintrittstermin. Auch Hinweise auf das Vorstellungsgespräch sowie Mobilität und andere „Besonderheiten“ des Bewerbers sind ein Teil der Schlussformulierung.
  6. Die Bewerbung endet mit klassischen Formulierungen wie „Mit freundlichen Grüßen“ oder „Freundliche Grüße“ – und nicht mit irgendwelchen anderen Experimenten. Anschließend unterschreiben Sie Ihre Bewerbung mit Ihrem Vor- und Nachnamen.

Bewerbungsschreiben Formulierung Schluss

Heute möchten wir Ihnen zeigen, wie Sie die unter Punkt 5 gelisteten Inhalte in Ihr Bewerbungsschreiben integrieren. Dafür können Sie sich von diesen Formulierungen inspirieren lassen:

„Als Bruttojahresgehalt liegt meine Vorstellung bei XX Euro. Meine Kündigungszeit beträgt drei Monate zum Quartalsende. Ich freue mich, wenn Sie diese Hinweise entsprechend berücksichtigen könnten.“

„Auf eine positive Nachricht Ihrerseits freue ich mich schon jetzt.“

„Gerne möchte ich nach dieser schriftlichen Vorstellung meinerseits ein Gespräch mit Ihnen führen, das sicherlich meine Neugierde mit Blick auf die zu besetzende Stelle ein wenig stillen könnte.“

„Ich bin sehr gespannt auf Ihre Antwort und freue mich sehr auf die Möglichkeit zu einem persönlichen Gespräch.“

„Interesse? Ich auch! Ich freue mich auf ein persönliches Gespräch.“

„Sie vermissen das Zeugnis meines aktuellen Arbeitgebers? Das bitte ich zu entschuldigen. Ich befinde mich in einem ungekündigten Arbeitsverhältnis. Ein Zwischenzeugnis habe ich zwar beantragt, nur möchte ich im Moment hier nicht zu stark danach fordern, um keine schlafenden Hunde zu wecken.“

„Wie ich Ihr Unternehmen, Ihr Team und Ihre Produkte auf der Unternehmenshomepage kennengelernt habe, weiß ich: Ein Platz in Ihrem Team wäre meine erklärte Wunschvorstellung eines Jobs.“

„Zugegeben, ich befinde mich aktuell in einem kleinen Zwiespalt: Leider habe ich die von Ihnen ausgeschriebene Stelle erst sehr spät gefunden, so dass ich Ihnen aus Gründen der Fairness gerne mitteilen würden, dass ich bereits einige andere Bewerbungen an Unternehmen geschickt habe.“

„Zwischen Ihrem Betrieb und meinem aktuellen Wohnort liegen rund 300 Kilometer – zu weit um täglich zu pendeln, das ist klar. Gerne möchte ich für meinen Traumjob in Ihrem Betrieb die Umzugskartons packen. Ich würde mich freuen, wenn Sie dies zeitlich bei der Besetzung der Stelle berücksichtigen könnten.“

Bewerbungsschreiben Formulierung Schluss. Was wünscht sich der Personalreferent?

Was ist, wenn wir Ihnen sagen würden, dass wir genau zu diesem Thema nun noch den Profi gefragt haben? Lesen Sie nun im Interview, was er sich für eine Formulierung für den Schluss der Bewerbung wünscht.

Haben Sie eine Lieblingsformulierung?

Personalreferent: Keine, die ich in Worte packen kann. Allerdings bin ich persönlich niemand, der sich über zu aufdringliche Bewerbungen freut. Das heißt, wenn ein Bewerber mir schon mitteilt, wann er sich vorstellen wird, dann ist das für mich nicht mehr selbstbewusst, sondern ein Schritt zu viel.

Gibt es sowas in der Praxis wirklich?

Personalreferent: Oh ja! Vor allem diejenigen, die mit Verkauf und Vertrieb im weitesten Sinne zu tun haben, gehören zu den Kandidaten, die gerne mal über die Stränge schlagen. Allerdings muss ich auch zugeben: Wenn es authentisch ist und diese Art auf einen Personalreferenten trifft, der dafür empfänglich ist, dann kann das auch wirklich klappen und gut ankommen.

Das heißt, der Ton der Bewerbung ist Glücksache?

Personalreferent: Ja, ein Stück weit sicherlich, denn jeder Personalreferent ist ein Mensch und Worte wirken auf Menschen eben nicht immer gleich. Das bedeutet, dass ich mich persönlich bedrängt fühle, wenn ein Bewerber mir gleich den Termin mitteilt, zu dem er mich anrufen wird. Auf der anderen Seite sind Bewerbungen, die im Konjunktiv geschrieben werden auch nicht mein Fall. Es geht in diesem Fall hauptsächlich um Authentizität.

Ist die kompakte Variante dann nicht die sicherste?

Personalreferent: Doch bestimmt. Wer im Hauptteil des Bewerbungsschreibens keine ausschweifenden Geschichten erzählt hat, der kann auch zum Schluss mit einer kurzen, prägnanten Formulierung in jedem Fall punkten. Ein netter Hinweis, dass sich der Bewerber freut, zum Vorstellungsgespräch eingeladen zu werden, ist immer eine gute Wahl. Letztlich geht es beim Schlusssatz auch darum, nicht ganz unvermittelt das Schreiben zu beenden. Über einen netten Abschiedssatz vor der Grußformel freue ich mich daher immer.

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