Die 10 wichtigsten Punkte einer vollständigen Bewerbung

Vollständige Bewerbung

Ist es für Sie auch nicht akzeptierbar, dass Sie an zig Stellen auf Informationsfang gehen sollten, nur um eine Übersicht darüber zu bekommen, welche zehn Punkte eine vollständige Bewerbung ausmachen? Für uns auch nicht. Deswegen haben wir Ihnen mit diesem Beitrag ein Best of kreiert, bei dem Sie die 10 wichtigsten Punkte einer vollständigen Bewerbung nachlesen können – das ist die einfachste Methode, nichts zu vergessen!

1. Das Bewerbungsschreiben ist das A und O. Das müssen Sie über das Bewerbungsschreiben wissen: Sie erstellen das Bewerbungsschreiben nach den Vorgaben der DIN 5008. Das heißt, Sie beginnen mit Ihrem Absender, notieren die Empfängeradresse, das Datum und den Betreff und gehen dann mit Anrede, Einleitung, Hauptteil und Schlusssatz in medias res. Formulierungsbeispiele halten wir unter den einzelnen Fachbeiträgen für Sie bereit. Das Bewerbungsschreiben endet mit Ihrer Unterschrift.

2. Der Lebenslauf als Skizze Ihres schulischen und beruflichen Lebens. Der Lebenslauf umfasst immer Ihre beruflichen sowie privaten Meilensteine. Die moderne Variante sieht vor, den aktuellsten Status zu Beginn anzuführen, die ältere Variante hat sich streng an die Chronologie gehalten, so dass die Schulzeit als oberster Punkt gelistet wurde. Mit Blick auf die perfekte schriftliche Bewerbung rät der Personalreferent, nicht nur das Unternehmen, den Zeitraum und den Titel zu nennen, sondern hier auch in kurzen Punkten anzugeben, welche Tätigkeiten sich hinter den oft undurchsichtigen Positionsbeschreibungen und Titeln überhaupt verstecken.

3. Die Zeugnisse untermauern Ihre Fähigkeiten und Qualifikationen. Mit Blick auf die Zeugnisse gilt dieselbe Reihenfolge wie etwa beim Lebenslauf: In der modernen Variante liegt das aktuellste Zeugnis obenauf und leitet den Block „Zeugnisse“ ein. Grundsätzlich gilt, dass für Personalreferenten nicht etwa alle Zeugnisse von Bedeutung sind. Berufszeugnisse, die binnen der vergangenen zehn Jahre ausgestellt wurden, sowie das schulische Zeugnis mit dem höchsten Abschluss sollten beiliegen.

4. Das Deckblatt ist heute fast schön gängige Praxis. Klar  und deutlich möchten wir Ihnen an dieser Stelle sagen: Die Punkte 1 bis 3 waren die sicherste Methode, eine ordentliche, umfangreiche Bewerbungsmappe zu erstellen und ab diesem Punkt beginnen die optionalen Parts der Bewerbungsmappe. So gehört auch das Deckblatt in die Kategorie „nice to have“. Es ist meist der optische Eyecatcher, der die Bewerbungsmappe einläutet. Allerdings sollte es nicht zu plump gestaltet werden, sondern durch Inhalt Mehrwert erzeugen. Und so wandelt sich das Deckblatt vom äußerlich schönen Cover zur übersichtlichen Nennung der wichtigsten Punkte zum Bewerber.

5. Das Bewerbungsfoto ist längst nicht mehr Pflicht. Bereits seit dem Jahr 2006 gilt: Das Bewerbungsfoto ist ebenso wenig Pflicht wie die Nennung der Religion, der Muttersprache, der Herkunft, des Alters oder des Familienstands. All diese Komponenten weisen nämlich auf menschliche Merkmale hin, nach denen eine Person – und in diesem Fall ein Bewerber – nicht etwa diskriminiert oder benachteiligt werden darf. Deswegen ist das Bewerbungsfoto allerdings noch lange nicht aus den Bewerbungsmappen verschwunden. Vielmehr wird es noch sehr häufig beigelegt und mausert sich vom langweiligen Portraitbild zum angeschnittenen Querformat.

6. Die Dritte Seite einer Bewerbung. Im sozialen Bereich wie auch bei Führungskräften ist die Dritte Seite der Bewerbung heute gängige Praxis, denn: Sie bietet eine zusätzliche Option, um Dinge darzustellen, die anderweitig untergehen würden. Übrigens: Nicht nur in den eingangs genannten Bereichen ist die Dritte Seite im Kommen. Auch Selbstständige oder Mitarbeiter aus dem Consulting-Bereich haben hier einiges zu bieten.

7. Referenzen aus den USA adaptiert. In einer US-amerikanischen Bewerbung sind Referenzen der wichtigste Bestandteil einer Bewerbung. In Deutschland bahnen sich Referenzen vergleichsweise langsam ihren Weg in die Bewerbungsmappen. Dabei wird aktiv auf Menschen verwiesen, die als Leumund auftreten würden und über die berufliche und fachliche Qualifikation des Bewerbers gewillt sind Auskunft zu geben.

8. Struktur bringt das Anlagenverzeichnis. Wer seitens des Unternehmens aufgefordert wird, eine ausführliche und umfangreiche Bewerbung einzureichen, der kann sich eines Anlagenverzeichnisses bedienen, um die vielen Anlagen ordentlich zu strukturieren. Dieses fungiert als Inhaltsverzeichnis. Im Idealfall werden die Anlagen zudem so aufbereitet, dass auf den ersten Blick ersichtlich ist, was sich im Dokument verbirgt. Eine erklärende Kopfzeile ist hier ein attraktives Servicemittel, das dem Personalreferenten eine gute Hilfestellung ist.

9. Das Vertrauen in die Zustellung. Bei einer Online-Bewerbung ist das noch relativ einfach. Eine Lesebestätigung ermöglicht es dem Bewerber zu ersehen, ob die Bewerbung angekommen ist und wann sie geöffnet wurde. Bei der postalischen Zustellung schwingt hingegen immer ein mulmiges Gefühl mit, denn: Was passiert, wenn die Bewerbung nicht zugestellt wird? Wer nahe der Wunsch-Firma wohnt, kann sich an dieser Stelle so helfen: Werfen Sie die Unterlagen doch einfach persönlich in den Briefkasten. Wer zudem akribisch genau auf die richtige Anschrift des Empfängers achtet, muss sich nicht mehr um die Zustellung sorgen.

10. Der passende Ton und Fehlerfreiheit sind das Au und O. Seien sich bewusst darüber, dass ein Fehler im Bewerbungsschreiben dazu führen wird, dass die Bewerbung auf dem Absagestapel landet. Dasselbe passiert, wenn ein Fehler im Lebenslauf steht oder auf dem Deckblatt. Denn: Fehler sind in einer Bewerbung nicht zu dulden, dafür ist dieses Dokument zu wichtig. Ebenso wichtig ist im Übrigen der Ton, der selbstbewusst, aber nicht arrogant, strukturiert, aber nicht langweilig, zugleich sein muss.

Das Best of der vollständigen Bewerbung

In diesem Beitrag haben Sie gelernt, dass es sowohl strukturelle als auch inhaltliche Dinge gibt, die Sie auf dem Weg zur vollständigen, perfekten Bewerbung berücksichtigen müssen. Denken Sie immer daran, dass eine gelungene Bewerbung die perfekte Kombination aus Inhalt, Struktur und äußerem Erscheinungsbild darstellt. Wenn Sie alle diese Tipps hier berücksichtigen, schwirrt Ihnen sicherlich ordentlich der Kopf. Tun Sie sich selbst den Gefallen und lassen einen guten Freund die Bewerbungsunterlagen noch einmal prüfen. Dabei können diese zehn Punkte die Prüfliste darstellen, nachdem die Bewerbung auf Herz und Nieren gecheckt wird.

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