Sympathieträger: Bewerbungsfoto für Ihre Bewerbung

 

Das Bewerbungsfoto wird häufig von Bewerbern überschätzt. Jedoch, wem es gelingt, einen sympathischen Eindruck zu hinterlassen, hat schon in zwischenmenschlicher Hinsicht gewonnen. Fehlen nur noch die fachlichen Argument, die hoffentlich für Sie sprechen.

 

Lassen Sie sich von einem kompetenten Fotografen ablichten. Er wird Sie beraten und mit Ihnen verschiedene Positionen ausprobieren. Mehr finden sie auch in der Foto Datenbank, Beispielbilder und Suche.

 

Auf vier Kriterien wird besonders geachtet:

 

  • Aussehen/Mimik
  • die Kleidung bzw. das, was man von ihr sieht
  • die fotografische Qualität
  • das Format
  • Kein übertriebenes Make-up, Frisur, Accessoires und Schmuck bitte. Tragen Sie der ausgeschriebenen Stelle oder der Kleiderordnung des Unternehmens entsprechende Kleidung. Gehen Sie gut gelaunt zum Fotografen und zeigen sie sich von Ihrer besten Seite.

 

 

Der Fotograf sollte sich Zeit nehmen und mehrere Bildserien fotografieren. Wählen Sie mit ihm gemeinsam passende Fotos aus und legen Sie diese Ihrem Bekanntenkreis vor mit der Bitte, das sympathischste, ansprechenste Foto von Ihnen auszuwählen. Hier trennt sich erneut die Spreu vom Weizen bis Sie sich auf ein Foto festegelegt haben. Lassen Sie jedoch die restlichen Fotos nicht aus den Augen. Manche Unternehmen legen Wert auf schwarz-weiß oder farbige Fotos; manche erwarten einen ernsten Gesichtsausdruck. Passen Sie also Ihre Fotos stets den Unternehmen an, die hinter einer Stellenanzeige stehen.

 

Das Bewerbungsfoto

 

Das Bewerbungsfoto ist eine besondere Form des Fotos. Im Gegensatz zum Passbild gibt es keine gesetzlichen Vorgaben zur Anfertigung eines Bewerbungsfotos. Ein Bewerbungsfoto ist an Konventionen gebunden und hat in der deutschen Bewerbung einen hohen Stellenwert. In keinem anderen europäischen Land hat das Bewerbungsfoto einen so großen Stellenwert wie in Deutschland. In Europa ist außerhalb Deutschlands ein Foto in der Bewerbung eher die Ausnahme. Es ist im Format größer als das Passbild.

 

Während ein Passbild die dargestellte Person im Halbprofil, gut ausgeleuchtet und vor neutralgrauem Hintergrund darstellen muss, hat der Fotograf bei Bewerbungsbildern größere Handlungsspielräume. Als Hintergrund wird gern blau oder ein Blauverlauf verwendet, mit Gegenlichtblitzen werden Spitzenlichter in den Haaren geschaffen. Die Normen für das Bewerbungsfoto sind auch an gesellschaftlichen Konventionen orientiert. Je nach umworbener Position und Unternehmen ist das Bewerbungsfoto mit einem Kleidungsmuster belegt.

 

Die Größe des Bewerbungsfotos richtet sich ungefähr nach der Position, für die sich der Bewerber präsentiert, bei Führungskräften wird ein größeres Bild erwartet. Das Bewerbungsfoto wird häufig in den Lebenslauf der Bewerbung eingebunden. Seit einiger Zeit wird das Bewerbungsfoto aber auch häufig auf einem Deckblatt vor dem Lebenslauf befestigt. Die Bewerbung in größeren Unternehmen beinhaltet für Männer Krawatte und Anzug als Standard, nicht nur für Führungspositionen. Auch für Frauen ist die Kleidung wichtig und schulterfrei sollte sie auf keinen Fall sein.

 

Bei kleineren Unternehmen ist dies jedoch schon wieder anders. Dort ist Anzug und Krawatte nicht Pflicht, aber zumindest ein Hemd (erster Knopf kann offen bleiben). Man sollte kein x-beliebiges Passbild als Bewerbungsfoto benutzen.

Dieser Artikel basiert auf dem Artiel Bewerbungsfoto aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.