Absage Antwort Briefe

Absage Antwort BriefeSie stimmen sicherlich darin mit uns überein, dass es massiv frustrierend ist, wenn Sie Mühe, Zeit und Hirnschmalz in eine Bewerbung investiert haben und dann eine Absage im (virtuellen) Briefkasten landet. Erlaubt ist, sich zu ärgern. Nicht erlaubt ist, sich davon derart runterziehen zu lassen, dass Sie nicht weiter vorankommen. Wenn Sie möchten, könnten Sie sich aus den folgenden Absage Antwort Briefen einen herauspicken, und noch einmal nachhacken. Wenn nicht, lernen Sie aus der Absage fürs nächste Mal.

Trendreport: Individuelle Absagen sind rar

Die Chance eine individuelle Absage zu bekommen, stehen schlecht. Das liegt mitunter in der Tatsache begründet, dass Unternehmen stark darauf achten müssen, in der Praxis keine Gesetze der Gleichbehandlung zu verletzen. Für Sie heißt das: Wenn ein Betrieb sich freundlich für das entgegengebrachte Interesse bedankt, die Absage bedauert und Ihnen das Beste für Ihre Zukunft wünscht, dann kann das alles heißen. Sie haben keinerlei Anhaltspunkte, warum Sie abgelehnt wurden und können auch entsprechend wenig ausrichten. Ein Absage Antwort Brief ist hier fast vergebene Liebesmüh.

Wenn sich ein Unternehmen daran wagt, Ihnen mitzuteilen, dass Sie leider von Mitbewerbern überrundet wurden, Ihre Bewerbungsunterlagen aber – nach Wunsch des Personalreferenten – im Bewerberpool bleiben sollten, zeigt dieses Verhalten: Der Betrieb hat an Ihnen als Fachkraft und als Person Interesse und möchte sich die Option offenhalten, schnell und unkompliziert wieder mit Ihnen in Kontakt treten zu können. Das klingt wahrlich gut. An dieser Stelle können Sie durchaus einen Versuch wagen, eine Variante der Absage Antwort Briefe abzuschicken. Dies ist eine einfache Methode, um nicht aufzugeben.

Wenn Sie das Glück haben, dass ein Personalreferent Ihnen direkt schreibt, was er in Ihrer Bewerbung vermisst hat, dann sollten Sie die Gelegenheit beim Schopf packen und dieses Schreiben mit einem Absage Antwort Brief beantworten. Vielleicht können Sie ja noch „nachlegen“ und sich so nicht nur für die offene Antwort bedanken, sondern sich sogar doch wieder ins Spiel bringen.

Absage Antwort Briefe, Variante 1

Gesetzt den Fall, Sie erhalten eine Absage mit Begründung und Sie haben wirklich noch „Munition“ um hier inhaltlich nachlegen zu können, dann könnten Sie das mit diesen Worten tun.

„Vielen Dank für Ihre Antwortschreiben. Die Tatsache, dass Sie mir dankenswerter Weise offen mitgeteilt haben, dass Sie im Punkt ‚Auslandserfahrung‘ noch nicht von meiner Eignung überzeugt sind, hat mich dazu motiviert, diesen Part als Nachtrag noch einmal detaillierter auszuarbeiten. Direkt nach meinem Schulabschluss habe ich mich aufgemacht eine Backpacker-Reise durch Australien zu starten. Damit bin ich sicherlich eine von vielen, doch spannenderweise kam ich mit meinem Rucksack nicht so weit wie gedacht. Ich blieb auf einer Farm, die heilpädagogische Angebote für Touristen und Einheimische anbot. Erst nach fünf Monaten packte ich meinen mittlerweile etwas größer gewordenen Rucksack und zog weiter. Der Rest der Reise ähnelte einer klassischen Backpacker-Tour mit Jobs zum Geld verdienen und Erfahrung sammeln.

Zurück in Deutschland fiel mir die Entscheidung derart schwer, Anglistik zu studieren oder Heilpädagogik, dass ich mich an die mutige Variante des Doppelstudiums herangewagt habe. Das heißt, ich habe mich für die Heilpädagogik als fachliches Steckenpferd entschieden und mich zusätzlich für Englisch und Spanisch eingeschrieben.

Jede Semesterferien zog es mich jedoch wieder ins englisch- oder spanischsprachige Ausland. Stets arbeitete ich in Betrieben mit heilpädagogischem Hintergrund und konnte so beides: Auslandserfahrung sammeln und mich in meinem Fachbereich weiterentwickeln. Zu meinen ‚spanischen Aufenthaltsorten‘ gehörten Costa Rica, Venezuela, Chile und Mexico. Zu meinen ‚englischen Aufenthaltsorten‘ gehörten Malta, Neuseeland, Wales und Australien.

Ich hoffe sehr, dass ich Ihnen meine Fähigkeiten mit diesem kleinen ‚Nachtrag‘ noch einmal explizit näher bringen konnte.“

Absage Antwort Briefe, Variante 2

Muniert der Betrieb, bei dem Sie sich beworben haben, dass Sie fachlich betrachtet zu wenig Anhaltspunkte für Ihre Praxiskenntnisse gegeben haben, könnten Sie versuchen, so zu kontern.

„Gerne möchte ich mich heute zunächst einmal bei Ihnen bedanken, dass Sie mir – neben der Absage – auch eine Begründung dafür genannt haben, dass ich nicht für die Besetzung der Stelle in Ihrem Haus in Frage komme. Nach einer schlaflosen Nacht, entschied ich heute: So kann ich das nicht stehen lassen. Gerne möchte ich daher heute die Chance nutzen, noch einmal deutlich zu machen, mit welchen Erfahrungen ich mich bei Ihnen einbringen kann.

Im zentralen Marketing einer namhaften Automarke habe ich zunächst eine Werkstudententätigkeit ausgeführt. Dass das bei Ihnen so undifferenziert noch keinen Applaus auslöst, hätte ich mir eigentlich denken müssen. Dennoch möchte ich hier einmal näher ausführen, welche Aufgaben ich dort erledigt habe.

Mit der Tätigkeit eines Werkstudenten hatte mein Aufgabenbereich wahrlich wenig zu tun. Ich stemmte während meiner Betriebszugehörigkeit den kompletten Internetauftritt eines weltweiten Service Projekts. Kartenmaterial wurde von mir angefertigt. Text- und Bildmaterial wurde von mir erstellt. Nach einem Kurs zur Programmiersprache konnte ich die komplette Seite selbst aufbauen. Der Relaunch weiterer Unternehmensseiten schloss sich an.

Summa summarum möchte ich Ihnen mit der Ausformulierung meiner Tätigkeiten gerne zeigen, dass ich genau als der Projektverantwortliche eingesetzt wurde, der ich nun auch in Ihrem Hause sein könnte.“

Chancen nutzen!

Was ist, wenn ich Ihnen sage würde, dass die Chance zwar gering ist, aber es auch nicht aussichtslos ist, zu versuchen noch einmal auszuholen, um Ihren Traumjob zu kämpfen? Das können Sie mit einem Absage Antwort Brief bewirken:

  • Sie rutschen ins weitere Auswahlverfahren und bekommen die Möglichkeit, sich im Vorstellungsgespräch zu beweisen.
  • Sie landen im Bewerberpool, so dass der Personalreferent bei der nächsten zu besetzenden Stelle vielleicht gar keine große Ausschreibung mehr macht, sondern Sie direkt anspricht.
  • Sie unterstreichen Ihren Willen, Ihre Motivation und Ihren Biss. Und vielleicht ist genau das das Zünglein an der Waage, das Sie wieder in die engere Auswahl bringt.

Übrigens: Selbst wenn Sie nicht mehr mit weiterem Fachwissen oder einer weiter ausformulierten Tätigkeitsbeschreibung punkten können, können Sie sich für eine detaillierte Absage mit Begründung in jedem Fall bedanken. Sie erhalten daraus nämlich häufig wichtige Hinweise, woran Sie bei künftigen Bewerbungen feilen müssen. Vergessen Sie also nicht, Ihre Absagen entsprechend zu evaluieren und Ableitungen für Ihre künftigen Bewerbungen zu treffen.

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