Vollständige Bewerbungsunterlagen. Diese drei TOP-Bestandteile gehören dazu.

Sie stehen kurz davor Ihre Bewerbung abzuschicken und machen sich Sorgen, ob Sie vollständige Bewerbungsunterlagen vor sich liegen haben. Dann haben Sie nun den passenden Ratgeber zum Thema gefunden. Wenn die nächsten fünf Positionen in physischer oder digitaler Form vor Ihnen liegen, haben Sie vollständige Bewerbungsunterlagen. Wenn nicht, ist es noch nicht zu spät, um nachzubessern.

Top 1.) Ein Bewerbungsschreiben gehört zu den vollständigen Bewerbungsunterlagen

Um das Bewerbungsschreiben zu verfassen, brauchen Sie nicht etwa Einsteins Tochter zu sein, sondern müssen sich nur an einige simple Regeln halten, damit das Anschreiben formal und inhaltlich das ist, was sich ein Personalreferent zu lesen wünscht.

Top 2.) Der Lebenslauf ist Teil der vollständigen Bewerbungsunterlagen

In der aktuell vorherrschenden beliebtesten Lebenslauf-Variante ist die aktuelle Position auch die Erste, die der Personalreferent auf der Seite des Lebenslaufes zu lesen bekommt. Grundsätzlich wird heute nicht mehr nur plump das Datum angegeben, nebst Positionsname und Firma, sondern der Personalreferent enthält mehr wertige Informationen zum Bewerber.

Häufig steht unter den einleitenden Fakten per Spiegelstrich-Aufzählung das, was zu den Aufgabenbereichen des Bewerbers gehört hat. So kann sich der Personalreferent ein sehr gutes Bild davon machen, was der Bewerber praktisch geleistet hat. Meist werden maximal die letzten drei Berufsstationen in dieser Ausführlichkeit beleuchtet. Häufig dient diese Form der Darstellung auch dazu, um eine Entwicklung des Mitarbeiters darzustellen.

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Top 3.) Zeugnisse dienen als Datensammlung zur Untermauerung erwähnter Fakten

Die Reihenfolge der Zeugnisse, die in die Anlagen sortiert werden, folgt in aller Regel der Reihenfolge der Meilensteine, die umgekehrt chronologisch im Lebenslauf notiert wurden. Diese Faustregel hilft dabei, den Zeugnis-Bereich nicht unnötig zu überfrachten: Zeugnisse beruflicher Einsatzbereiche werden maximal sieben Jahre rückwirkend beigelegt. Ausnahme: Sie haben mehrere Berufe erlernt und waren in mehreren tätig. Dann dürfen Sie hier diese Anzahl noch entsprechend aufstocken. Schulische Zeugnisse verlieren mit dem Einstieg ins Berufsleben an Relevant. Wenn überhaupt wird dann das Zeugnis des höchsten schulischen Abschlusses beigelegt.

Nach der Pflicht kommt die Kür – auch bei den vollständigen Bewerbungsunterlagen

Neben dieser dreigeteilten Grundausstattung – Bewerbungsschreiben, Lebenslauf, Zeugnisse – gibt es heute in der Praxis kaum mehr Bewerbungen, die sich auf diese drei Bausteine beschränken. Tendenziell häufiger hingegen findet man weitere Bestandteile in Bewerbungsmappen, die durchaus ihre Daseinsberechtigung haben. Um grundsätzlich zu entscheiden, ob etwas den Wert hat, in eine Bewerbung zu gelangen oder nicht, ist es wichtig, zu verstehen, was die Unterlagen der Bewerbung eigentlich bewirken: Sie bewirken, dass sich der Personalreferent ein Bild vom Bewerber machen kann. Alles was dazu beiträgt, das Bild zu schärfen und den Bewerber für den Personalreferenten interessant zu machen, darf in die Bewerbungsmappe einziehen. Dazu kann aus dieser Liste der Bausteine ausgewählt werden:

  • Arbeitsproben sind sicherlich eine schöne Ausschmückung der Bewerbung, doch bei etwa 30 bis 60 Sekunden, die eine Bewerbung im Schnitt gesichtet wird, ist meist kaum Zeit, diese zu sichten. Daher sollten Arbeitsproben nur dann mitgeschickt werden, wenn sie ausdrücklich eingefordert werden. Tipp: Im Vorstellungsgespräch ist eine gute Gelegenheit, Arbeitsproben vorzustellen.
  • Das Anlagenverzeichnis nutzen (leider) nur die wenigsten Bewerber. Manchmal wäre es der besseren Übersicht durchaus dienlich, denn es fungiert als Inhaltsverzeichnis. Tipp: Bei einer E-Mail-Bewerbung kann das Anlagenverzeichnis mit ein paar Klicks zum digitalen Inhaltsverzeichnis werden, bei dem die gewünschte Anlage nur angetippt werden muss.
  • Das Deckblatt ist mittlerweile fast schon gängige Praxis. Egal, ob es eine physisch vorhandene Bewerbung ist oder eine digitale Variante – das Deckblatt ist eine schöne Einleitung. Gut gemacht ist das Deckblatt, wenn es im Layout der Bewerbungsunterlagen gehalten wird. Hier kann Platz sein für die Wunsch-Position des Bewerbers, für das Bewerbungsfoto und für die Kontaktdaten.
  • Die Leistungsbilanz eignet sich nur für einen minimal kleinen Bruchteil an Bewerbungen. Wer ganz unterschiedliche Qualifikationen einbringen kann, der kann dem Personalreferenten helfen, die Vielseitigkeit des Bewerbers zu erkennen.
  • Referenzen sind für Führungskräfte und für US-Amerikaner reserviert. Das bedeutet auch, dass sie nur äußerst selten in einer Bewerbung gesichtet werden. Bei Referenzen handelt es sich um kurze Testimonials, bei denen ein Mitarbeiter von einem zweiten Mitarbeiter einer höheren Hierarchieeben bewertet oder vorgestellt wird.
  • Zertifikate dienen immer dann dazu, das Bewerberbild zu schärfen, wenn sie außergewöhnlich sind. Das Englisch-Zertifikat beizulegen, ist meist überflüssig, denn Englisch ist heute Grundvoraussetzung. Einen speziellen Schweißer Kurs absolviert zu haben, ist indes durchaus zielführend, denn das wirkt wie ein Upgrade auf das Leistungsportfolio des Konstruktionsmechanikers.

Weiterdenken: Mehr Unterlagen brauchen mehr Platz!

Wer besonders viele Anlagen seiner Bewerbung beifügt, muss eins bedenken: Bei einer physischen Bewerbung, die postalisch verschickt wird, muss eine Bewerbungsmappe angeschafft werden, die dieses große Kontingent an Unterlagen auch halten kann. Besonders die Klemmschienen sind hierbei entscheidend. Auch die Mappe selbst bzw. der Mappen Rücken entscheidet darüber, wie viele Unterlagen in die Bewerbungsmappe wandern dürfen.

Die Folge

Wer aufgrund einer Vielzahl von Unterlagen eine größere Mappe benötigt, muss diese in der Folge auch in einen größeren Umschlag packen, damit die Bewerbung auch verschickt werden kann. In der digitalen Welt ist es da ein wenig leichter, denn: Es muss weder eine größere Mappe, noch ein größerer Umschlag angeschafft werden. Was jedoch bedacht werden muss, ist der Datenumfang. Je mehr Unterlagen Sie in digitalisierter Form mitsenden möchte, desto größer wird auch der Aufwand sein, diese entsprechend zu komprimieren, dass das Datenvolumen nicht den E-Mail-Eingang zum explodieren bringt.

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