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Mit diesen 7 Beispielen Ihren Gehaltswunsch in Ihrer Bewerbung richtig formulieren

Mit diesen 7 Beispielen Ihren Gehaltswunsch in Ihrer Bewerbung richtig formulieren

 

Ist die Angabe des Gehaltswunsches in Ihrer Bewerbung gefordert, sollten Sie dazu auch Stellung nehmen. Sicher ist es nicht einfach, eine konkrete Zahl zu benennen, denn schließlich möchte niemand zu hoch pokern, sich und seine Arbeit aber gleichzeitig auch nicht unter Wert verkaufen. Arbeitgeber, die die Angabe der Gehaltsvorstellungen fordern, verfolgen zwei Ziele. Sie wollen zum einen sehen, wie Sie sich und Ihre Fähigkeiten einschätzen, wo Sie sich selbst einordnen und inwiefern Sie sich mit den Anforderungen des Berufes und den Rahmenbedingungen auseinandergesetzt haben. Zum anderen dient Ihre Angabe als Verhandlungsbasis.

 

Grundsätzlich wird ein Gehaltswunsch als Jahresgehalt brutto angegeben. Informationen über den üblichen Rahmen liefern Gesetzestexte und Tarifverträge, alternativ kann die derzeitige Entlohung als Referenz angeführt und um einen angemessenen Prozentsatz erhöht werden. Dieser Prozentsatz ergibt sich aus dem Aufgabenbereich, den die neue Stelle mit sich bringt und aus dem Verantwortungsbereich. Bei gleichbleibenden Aufgaben kann eine Erhöhung um etwa 5 Prozent erfolgen, bei vielfältigeren Aufgaben und mehr Verantwortung um etwa 10 Prozent, bei deutlich längerem Anfahrtsweg oder gar einem Umzug bis zu 20 Prozent, wobei immer auch die regionalen Rahmenbedingungen berücksichtigt werden müssen.

 

Während der Bewerber im Vorstellungsgespräch eine wohldurchdachte Antwort parat haben sollte, kann der Gehaltswunsch in der Bewerbung sowohl konkret als auch elegant ausweichend beantwortet werden. Hier einige mögliche Formulierungen:

 

1.       “Meine Gehaltsvorstellungen bewegen sich zwischen xxx und xxx Euro p.a.”

2.       “Mein Gehaltswunsch beträgt xxx Euro brutto pro Jahr.”

3.       “Mein derzeitiges Jahresgehalt beträgt xxx Euro.”

4.       “In Anlehnung an den gültigen Tarifvertrag möchte ich meine Gehaltsvorstellung mit xxx Euro p.a. beziffern.” (Diese Formulierung sollte jedoch nur dann verwendet werden, wenn der Bewerber weiß, dass der Entlohung des Arbeitsgebers der gültige Tarifvertrag zugrunde liegt.)

5.       “Meine Gehaltsvorstellung orientiert sich am branchenüblichen Rahmen für XXX in der Region.”

6.       “Gerne kläre ich meine Gehaltsvorstellungen in einem persönlichen Gespräch mit Ihnen.”

7.       “Zu meinem Gehaltswunsch nehme ich gerne persönlich Stellung und bin mir sicher, dass wir uns diesbezüglich in einem direkten Gespräch einigen können.”

 
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