Die Suche nach Stellenangeboten

Sie stehen kurz vor Ihrem Bewerbungsmarathon oder stecken schon mittendrin? Dann wissen Sie sicherlich, dass die Suche nach Stellenangeboten anstrengend, nervenaufreibend und manchmal sogar richtig frustrierend sein kann. Gerne möchten wir Sie hierbei an die Hand nehmen, um Ihnen zu zeigen: Nutzen Sie die folgenden Tipps und Ratschläge und Sie meistern auch diese Herausforderung. Zudem sparen Sie sich dabei noch Ihre Kraft für das Vorstellungsgespräch und den Einstellungstest. Wer indes schon seinen ganzen Elan auf der Suche nach Stellenangeboten vergeudet hat, dem geht auf der Zielgeraden schnell die Puste aus.

Dort können Sie nach Stellenangeboten suchen

Sie kennen zwei Varianten der Suche nach Stellenangeboten? Sehr gut. Und wir verraten Ihnen heute die Dritte. Aber nun der Reihe nach. Diese Optionen stehen Ihnen bei der Suche nach Stellenangeboten klassischerweise zur Verfügung:

  • Die Recherche in Printmedien.

Wer auf der Suche nach einer Ausbildungsstelle, einem Aushilfs-, Neben- oder Saisonjob ist, kann in Printmedien durchaus fündig werden. Der große Vorteil ist, dass Printmedien im Grunde genommen als regionaler Filter dienen. Anstatt den digitalen Filter auf Ihre Postleitzahl zu setzen (was in der Praxis manchmal nicht einwandfrei funktioniert), gibt die regionale Tageszeitung dies beispielsweise schon vor. Sie erhalten die Stellenangebote Ihrer Region und können sich dort bewerben.

Auch ein anderer Filter ist über Printmedien gegeben: der Branchenfilter. Wenn Sie Fachliteratur konsumieren, finden Sie hier sicherlich auch Stellenangebote, die speziell auf Ihre Branche zugeschnitten sind.

  • Die Online Recherche.

Die Online Recherche ist heute der Klassiker und hilft natürlich auch bei der Suche nach Stellenangeboten. Um hier so einfach und effizient wie möglich Rechercheergebnisse zu erhalten, sollten Sie für ein Portal entscheiden, auf dem Sie gezielt nach Jobs Ausschau halten oder sich so registrieren, dass Sie informiert werden, wenn passende Angebote eingestellt werden. Welches Portal sich unter den unzählig vielen eignet, kann hier nicht pauschal beantwortet werden, denn: Es gibt auch hier Portale, die alle Branchen bedienen und es gibt die Portale, die für spezielle Branchen zugeschnitten sind.

Tipp: Ausgewiesene Branchenportale eignen sich für diejenigen, die sich in einer festen Anstellung befinden, aber langfristig nach einer neuen beruflichen Herausforderung suchen. Portale, die alle Stellen vereinen, eignen sich für diejenigen, die dringend eine Arbeitsstelle benötigen.

Variante 3: Die große Unbekannte auf der Suche nach Stellenangeboten

Während wir Ihnen mit Option 1 und 2 sicherlich keine Neuigkeiten unterbreitet haben, möchten wir dies nun mit Option Nummer 3 versuchen: das Netzwerken. Das Netzwerken scheint ein Trend zu sein. Jeder spricht davon. Jeder empfiehlt es. Doch nur kaum einer erklärt, wie es auch wirklich funktionieren kann.

Die Wahrheit lautet: Netzwerken braucht Zeit!

Das heißt: Netzwerken ist gut für diejenigen, die sich in einer fassbaren Branche arbeiten und in dieser auch weiterhin tätig sein möchten. Eine Eile zum Jobwechsel haben sie allerdings nicht. Genau für dieses Bewerberklientel ist das Netzwerken eine prima Sache, denn: Es macht Spaß.

Netzwerken bedeutet in der Übersetzung nichts weiter als Business-Freunde zu finden, mit denen man sich nicht nur vernetzt und sie als passiven Kontakt erhält, sondern auch interagiert. Wer nicht die Zeit hat, regelmäßig im Netzwerk zu sein, sollte die Option für sich ehrlichweise streichen. Denn: Wer nicht interagiert und nur konsumiert, hat das Prinzip von Netzwerken nicht verstanden, sondern bekommt schnell den Stempel des „Schmarotzers“ aufgedrückt. Schmarotzer, die wertige Inhalte konsumieren, ohne ihre eigenen Erfahrungen zu teilen, sind nicht gern gesehen.

Das Einmaleins für erfolgreiches Netzwerken. Die häufigsten Fehler …

Da dieses Thema in der Praxis häufig sehr stiefmütterlich behandelt wird, möchten wir Ihnen hier und heute die wichtigsten Tipps und Regel für erfolgreiches Netzwerken an die Hand heben.

Diese Fehler dürfen Sie nicht begehen

  • Schmarotzertum ist out. Erfahrungsaustauch ist in. Wer erfolgreich Netzwerken möchte, muss das Ego zuhause lassen und zuerst geben – um auch wertige Informationen erhalten zu können.
  • Qualität statt Quantität ist die Grundregel mit Blick auf die Netzwerk-Kontakte. Das heißt: Es geht keinesfalls darum, wie viele Kontakte Sie „gesammelt“ haben, sondern darum, wie wertig diese Kontakte sind und wie aktiv Sie mit diesen Kontakten interagieren. Natürlich liegt es auf der Hand, dass Sie 103 Kontakte weniger gut und effektiv pflegen können als 33. Prüfen Sie Ihre Kontaktliste durch diese Brille kritisch.
  • Netzwerken braucht Zeit. Wer hier die Hoppla-Hopp-Variante wählt, wird scheitern. Nutzen Sie das Netzwerk zum aktiven Austausch – um sich als „Profi zum Anfassen“ zu positionieren. Stellen Ihr Netzwerk immer wieder auf die Probe, denn es ist ein stetiger Lernprozess zu erkennen, welches Netzwerk auch inhaltlich funktioniert.
  • Oberflächlichkeit und Unprofessionalität sind zwei K.O.-Kriterien im Netzwerk. Sie müssen darauf achten, sich auch regelmäßig auf wahrlich tiefgehende Konversationen einzulassen – und die Inhalte daraus auch tunlichst zu behalten (oder zu archivieren). Richtig gelesen: Wer sich kein Netzwerk-Archiv anlegt, um ggf. nachblättern zu können, verschenkt wertvollen Input.

Die Suche nach Stellenangeboten im Netzwerk. So funktioniert’s

Natürlich muss Ihr Netzwerk wissen, dass Sie sich beruflich verändern wollen, um etwas für Sie tun zu können. Ein plumper Aufruf im Stil „suche Job“ ist hier der falsche Weg. Zeitdruck ist der falsche Motivator. Wenn Sie alle Vorarbeiten ordentlich geleistet haben (u.a. Bewerbungsunterlagen fertiggestellt) können Sie die frohe Kunde streuen, dass Sie sich verändern möchten. Häufig passiert dies im Gespräch selbst. Alternativ können Sie ganz gezielt auf Stellenschau gehen. Haben Sie eine interessante Auswahl zusammengestellt, können Sie Ihre Kontakte insofern abgleichen, dass Sie prüfen, ob Ihnen ein Netzwerk-Partner mit Vitamin B helfen könnte.

Zu Deutsch: Hat ein Netzwerk-Partner bereits Beziehungen in die Branche oder gar zum Betrieb, könnte Ihnen dieser hier den entscheidenden Tipp geben oder Sie sogar empfehlen. Eine Referenz ist hier eine Option, die für Überraschung beim Personalreferenten sorgt. Erkennt dieser den Netzwerk-Partner ist das ein sehr guter Weg, um nicht plump zu wirken und dennoch einen möglichst großen Wirkradius zu haben.

Denken Sie immer daran: Ihr Netzwerk sollte auch nach der Jobsuche Ihr Netzwerk sein. Gehen Sie also entsprechend sorgsam mit Kontakten um und verhalten Sie sich nicht wie der vielbesagte Elefant im Porzellanladen. Sie zerstören so die Arbeit von Monaten wenn nicht gar Jahren.

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