Online Stellenangebote der Firmen

Sie werden sicherlich mit uns übereinstimmen, dass es sich anfühlt, wie der berühmte 6er im Lotto, wenn Sie direkt auf der Seite Ihres Wunsch-Arbeitgebers auch Ihren Qualifikationen entsprechende Stellenangebote der Firmen finden, aber leider gilt hier: Es ist nicht alles Gold, was glänzt. Sprich: Im schlimmsten Fall versteckt sich dahinter gar keine echte Stelle. Es gibt eine einfache Methode, um das herauszufinden – und eben diese möchten wir ihnen hier und heute gerne vorstellen.

Einordnung der Wertigkeit. Was können Online Stellenangebote der Firmen bedeuten?

Online Stellenangebote der Firmen sind ein Teil des virtuellen Arbeitsmarktes. Das heißt, es ist für Betriebe ein Instrument, um Interessenten über freie Stellen zu informieren. In der Praxis gibt es aber viele weitere Gründe, warum es sich für einen Betrieb schickt, freie Stellen in den Online Stellenangeboten der Firmen auszuweisen. Diese möchten wir Ihnen nun aufzeigen.

  1. Freie Stellen zu besetzen hat immer einen Beigeschmack. Dieser kann sowohl positiv als auch negativ sein. Hier die positive Sicht der Dinge: Floriert ein Betrieb und wächst, hat er Bedarf an Fachkräften. So können vakante Stellen (positiv konnotiert) aussagen, dass es einem Betrieb gut geht und der Bewerber die Chance hat, die Zukunft des Betriebs aktiv mitzugestalten.
  2. Das negative Pendant kann bedeuten, dass der Arbeitgeber niemals im Leben eine Chance hätte auch nur einen Bruchteil der Kriterien zu erfüllen, die „Deutschlands beliebteste Arbeitgeber“ ausweist. Kurz: Der Arbeitgeber ist nicht das, was sich ein Arbeitnehmer wünscht. Da Arbeitnehmer dies erst im Tagesgeschäft merken, werden Stellen häufig nur für kurze Zeit besetzt und werden anschließend wieder neu ausgeschrieben. Achtung, wenn Sie immer wieder über dieselbe Anzeige fallen!
  3. Möglich ist auch, dass der Betrieb nur blufft. Das heißt, um den Schein zu wahren, gut dastehen zu wollen, oder die Konkurrenz mit irrwitzigen Positionen in die Irre zu führen, werden freie Stellen ausgeschrieben – dies es in der Praxis aber nicht gibt.

Was diese drei Varianten für Sie bedeuten, erläutern wir Ihnen im Folgenden.

Grundsätzlich ist das natürlich der Jackpot, denn: Sie haben sich bewusst für dieses Unternehmen entschieden, denn Sie haben eben dort nach Online Stellenangeboten der Firmen gesucht und eben diese gefunden.

Nun der Tipp: Prüfen Sie die Aktualität!

Wie Sie dabei vorgehen, bleibt letztlich Ihnen überlassen. Sie können schnell zum Hörer greifen, beim Betrieb anklingen und danach fragen, ob die aktuelle Stellenausschreibung noch aktuell ist. Wenn der Bewerbungsschluss noch nicht verstrichen ist, ist die Chance groß, dass die Stelle noch zu  besetzen ist. Alternativ können Sie in anderen Jobportalen recherchieren, wann die Stelle dort eingestellt wurde. Da diese immer annähernd aktuell eingestellt werden, kann dies ein Option sein, um herauszufinden, ob die Stelle noch aktuell ist.

Sie haben Glück – die Stelle ist noch aktuell!?

Herzlichen Glückwunsch. Häufig können Sie direkt auf der Homepage eine Online-Bewerbung abschicken, die Sie nach diesem Muster vorbereiten können. Alternativ finden Sie eine E-Mail-Adresse oder den Hinweis, Sie mögen bitte eine gedruckte Bewerbung per Post einreichen. Nutzen Sie diese Chance und weisen Sie im Bewerbungsanschreiben in jedem Fall gleich in der Einleitung darauf hin, dass Sie die Stelle direkt auf der Homepage des Betriebes gefunden haben. Das zeugt von mehr Interesse am Betrieb als ein Bewerber, der die Chiffre Nummer aus einem Online-Portal angibt.

Geheimtipp: Auch diejenigen, die in einem Online-Forum eine Stelle gefunden haben, können sich diesem Trick bedienen. Sehen Sie einfach auf der Homepage des Betriebs nach, ob die Stelle dort auch ausgeschrieben ist. Wenn ja, dann geben Sie in Ihrer Bewerbung an, dass Sie sie dort gefunden haben – und nutzen den Vorteil, Firmeninteresse zu bezeugen.

Zugegeben, es ist etwas schwierig, herauszufinden, ob ein Betrieb vielleicht als Arbeitgeber ungeeignet ist und ihm deswegen das Personal buchstäblich davonläuft. Dennoch gibt es Indizien dafür, die Sie prüfen sollten.

  • Arbeitgeber-Bewertungsportale weisen deutlich darauf hin, wie ein Arbeitgeber im Arbeitnehmer-Ranking steht. Das heißt auch, dass Sie hier vergleichsweise schnell herausfinden können, ob ausnahmslos alle (Ex-)Mitarbeiter den Betrieb mit einem „Nie-wieder“-Button kennzeichnen würden.
  • Wenn es sich um ein bekanntes Unternehmen Ihrer Branche handelt, haben Sie vielleicht schon häufiger den Hinweis gelesen, dass der Betrieb Mitarbeiter sucht. Sollen dabei immer dieselben Stellen besetzt werden, sollte Sie das durchaus misstrauisch machen.
  • Wenn Sie soziale Netzwerke zur Recherche nutzen, dann tun Sie das mit einem gehörigen Maß an Um- und Vorsicht. Posten Sie unqualifiziert und plump an alle Welt, dann riskieren Sie, dass der Betrieb selbst dieses Posting liest. Da die Zweifel an der Seriosität des Betriebs dort sicherlich nicht gut ankommen dürften, können Sie sich Ihre Bewerbung fast sparen.

Und wenn Sie nun geglaubt haben, ein schlechter Arbeitgeber lässt sich nur schwer ausmachen, so ist es noch einmal schwieriger, einen bluffenden Arbeitgeber seiner Schwindelei zu überführen, denn: Wenn Sie frohen Mutes eine Bewerbung dorthin schicken, erhalten Sie eine Absage ohne Begründung. Da dies noch lange nicht spektakulär ist, passiert hier im Grunde nichts weiter.

Wenn Sie indes den Betrieb der Schwindelei überführen möchten, dann müssten Sie im Grunde genommen nachfragen, ob die Stelle noch offen ist. Bekommen Sie ein nein, müssten Sie eigentlich beobachten, ob die Stelle auch offline genommen wird. Passiert dies nicht, liegt der Verdacht nahe, dass es sich um Schwindelei gehandelt hat.

Auch hier haben Sie natürlich die Option, sich über soziale Netzwerke zu informieren. Halten Sie die Augen offen. Häufig werden solche Schummeleien in den entsprechenden Foren deutlich kommentiert bzw. geteilt, so dass nicht jeder sich dieselbe Mühe machen muss. Auch wenn sich der Betrieb in einem kleineren Betrieb handelt, ist es möglich, via Mundpropaganda einiges herauszufinden. In diesem Fall sind Ihre Recherchefähigkeiten gefragt.

Übrigens: Auch wenn der Betrieb die Stelle in keinem anderen Online-Portal platziert hat, sollte Sie das stutzig machen!

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