Telefonbewerbung Frageliste

Telefonbewerbung FragelisteVermutlich haben Sie sich mit diesem Einstiegsartikel umfassend zum Thema „was ist eine telefonische Bewerbung“ informiert und sind jetzt neugierig darauf, was sich im Detail dahinter verbirgt. Wanted: Die Telefonbewerbung Frageliste. Genau diese Neugier möchten wir heute mit diesem Beitrag stillen und Ihnen damit eine wichtige Unterstützung auf dem Weg zum Telefoninterview zusichern.

Die ultimative Telefonbewerbung Frageliste, mit der Sie sich perfekt vorbereiten können

Beschreiben sie uns einmal kurz, wie Sie auf uns aufmerksam geworden sind, was Sie an der Stelle und im Betrieb reizt und warum Sie die Anforderungen gut erfüllen könnten.

„Ihr Betrieb ist eine namhafte Größe in der Branche und um ehrlich zu sein, bin ich ein regelmäßiger Gast auf Ihrer Homepage. Nicht nur Ihr Forschungsbereich, sondern auch die Besinnung auf nachhaltige Strukturen schätze ich sehr. Als war ich im Grunde schon lange Fan Ihres Betriebs bevor ich auf die Karriereseite Ihres Betriebs gestoßen bin und dort das Stelleninserat fand, das förmlich auf mich zugeschrieben war. Ich konnte gedanklich sowohl hinter die schulischen als auch hinter die praktischen Anforderungen einen Hacken setzen – und habe mich umgehend beworben.“

Verraten Sie uns: Wie geht es Ihnen?

„Besser als gedacht. Ich habe mich sehr auf das Gespräch gefreut und fühle mich gewappnet für allerlei. Und bei den Fragen, auf die ich nicht vorbereitet bin, hilft mir mein Improvisationstalent.

Können Sie erklären, was Sie an Ihrem aktuellen Job am wenigsten schätzen und was Sie sich im Vergleich dazu von der Anstellung in unserem Betrieb versprechen?

„Wie eingangs bereits erwähnt, ist der Gedanke der Nachhaltigkeit mir ganz persönlich ein Anliegen. Das war auch der Grund, warum ich mich in Ihrem Unternehmen beworben habe. Deswegen kann ich gar nicht sagen, dass mich irgendetwas an meinem jetzigen Job stört. Es ist wohl eher so, dass ich noch besser in Ihren Betrieb passe.“

Verraten Sie uns, welche Rolle Sie bei Ihren vorherigen Arbeitgebern spielen durften?

„Nach dem Studium war ich als Werkstudent und anschließend als Junior Projektmanager tätig. Hier war ich der ausführende Part. Um ehrlich zu sein, konnte ich wohl den Werkstudenten-Kittel nie wirklich abstreifen und wurde schnell zum Mädchen für alles. Ein interner Wechsel der Abteilung  ermöglichte mir dann, als eigenständiger Projektmanager tätig zu sein. Nach fünf Jahren in dieser Position habe ich an einem internen Trainee-Programm teilgenommen, bei dem ich wertvolle theoretische Kenntnisse über die Rolle einer Führungskraft erfahren konnte. Diese möchte ich nun als Teamleiter umsetzen. Ich denke, der Aufbau eines neuen Teams, wie das in Ihrer Stellenbeschreibung beschrieben wurde, könnte mir hier gut dabei helfen, selbst in die Rolle hineinzuwachsen.“

Spielen Sie bitte einmal Job-Bäcker und verraten Sie uns, was in Ihren Augen den perfekten Job ausmacht.

„Der perfekte Job ist für mich der, der mich von morgens bis abends fordert. Dabei geht es nicht darum, keine Tagesarbeit zu haben – denn auch diese kann zur Herausforderung werden – vielmehr meine ich, dass es nie langweilig werden darf. Auch sollte nie das Gefühl entstehen, dass meine Arbeit umsonst ist. Wenn ich was tue, dann möchte ich damit auch etwas bewegen. Wenn nicht, dann lasse ich es lieber sein und setze meine Kraft anderweitig ein. Besonders wichtig ist mir auch, dass das Drumherum passt. Wenn ich mir überlege, wie viel Zeit ich in der Arbeit verbringe, müssen Kollegen, Arbeitsatmosphäre und Arbeitsumfeld passen.“

Wenn Sie gerade Kollegen erwähnen: Welchen Stellenwert hat ein Kollege für Sie? Was können Ihre neuen Kollegen von Ihnen lernen und was werden Ihre Noch-Kollegen zu Ihrem Weggang sagen?

„Im günstigsten Fall ist ein Kollege eine perfekte Ergänzung mit ähnlichen Kompetenzen, aber nicht denselben, denn sonst ist keine Weiterentwicklung möglich. Jemand, der mich und mein Leistungsportfolio ergänzt, ist für mich ein guter Kollege. Natürlich spielen auch Werte wie Ehrlichkeit und Vertrauen eine große Rolle. Ich denke, dass ich den neuen Kollegen zunächst einmal vielleicht sogar anstrengend erscheinen werden, denn zunächst bin ich auf sie angewiesen und darauf, dass sie mich anlernen. Erst wenn ich sehe, wie es normalerweise funktioniert, kann ich sagen, was man vielleicht ändern könnte. Meine Noch-Kollegen werden sich für mich freuen, wenn ich glücklich bin. Ich schätze nicht, dass ich alle wiedersehen werde, doch zu einigen hatte ich sicherlich auch einen privaten Draht, der hoffentlich weiter besteht.“

Was haben Sie im Lebenslauf bewusst weggelassen?

„Die Irrungen und Wirrungen direkt nach der Schule. Ich habe zunächst meinen Realschulabschluss gemacht und dann sage und schreibe drei Ausbildungen begonnen. Ich fand mich nirgends wirklich zurecht und bin dann an die Fachoberschule gegangen, um mein Fachabi zu erhalten. Das hat funktioniert und ebenso glücklich und auch inhaltlich gut war ich dann während meines Studiums. Seither ist mir diese Tingelei nicht mehr passiert. Meist bin ich mehrere Jahre an einem Ort und erledige lieber zukunftsorientierte Aufgaben.“

Was sind Ihre größten Ängste mit Blick auf den neuen Job?

„Ängste habe ich nicht. Vielmehr freue ich mich auf die neue Herausforderung. Ich freue mich das einzubringen, was ich kann bzw. auch ein Stück weit zu reflektieren und über den eigenen Tellerrand hinauszublicken. Vielleicht fürchte ich eher, dass ich meiner jetzigen Position fast schon ein wenig betriebsblind geworden bin. Deswegen fällt mir der Wechsel zwar nicht leicht, ist aber auch nicht mit Ängsten verbunden.“

Die andere Seite der Medaille: Ihre persönliche Telefonbewerbung Frageliste

Unabhängig davon, ob Sie die folgenden Fragen nun stellen oder ob Sie Ihnen im Gespräch beantwortet werden, wichtig ist, dass Sie Antworten auf diese Fragen erhalten (wenn die Antworten nicht schon im Vorfeld bekannt waren):

  • Ist in der nahen oder fernen Zukunft mit zusätzlichen Aufgaben zu rechnen?
  • Welche Aufgaben sind mit der Stelle regelmäßig und sporadisch verbunden?
  • Welche besonderen Kenntnisse fehlen Ihnen noch, um die Stelle antreten zu können?
  • Welche Weiterbildungs- und Aufstiegschancen bietet das Unternehmen?
  • Wie sehen die alltäglichen Arbeitsbedingungen, das Umfeld der Stelle aus?
  • Wo ist die Stelle der Firmenhierarchie angesiedelt?

Fragen zum Arbeitsvertrag

  • Handelt es sich um einen befristeten oder einen unbefristeten Vertrag?
  • Wann ist der Starttermin?
  • Wie ist die Stelle dotiert?
  • Wie lang ist die Probezeit?

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