Absageschreiben für die Bewerbung

Aktualisiert am 31. Mai 2021 von Ömer Bekar

Wenn eine Stelle ausgeschrieben wird, so gehen dafür üblicherweise sehr, sehr viele Bewerbungen ein. Folglich muss eine Auswahl getroffen werden. Den Bewerbern, die nicht in die nähere Wahl kommen und keine Einladung zum Vorstellungsgespräch erhalten, werden ihre Bewerbungsunterlagen zurückgeschickt.

Dies erfolgt natürlich nicht kommentarlos, sondern zusammen mit einem Absageschreiben. Aber wie wird so eine Absage formuliert? Der folgende Generator zeigt es Dir!

Die meisten fallen im Vorstellungsgespräch durch. Hier der passende Test dazu

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►Generator: Absageschreiben für die Bewerbung

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Individuelle Absage oder Standardschreiben?

Absageschreiben für die BewerbungWenn ein Bewerber eine Absage bekommt, ist er natürlich zunächst einmal enttäuscht. Oft ärgern sich Bewerber dann aber auch darüber, dass sie nur irgendein Standardschreiben mit lauter Floskeln erhalten haben. Schließlich möchten viele Bewerber wissen, warum ihre Bewerbung nicht erfolgreich war. Lag es an der Qualifikation? Am Bewerber selbst? Oder war die Bewerbung langweilig, nichtssagend, unvollständig, zu umfangreich oder anderweitig fehlerhaft? Für den Bewerber sind solche Infos hilfreich, damit er die Fehler vermeiden und es künftig besser machen kann. Hinzu kommt, dass Personaler fordern, dass ein Bewerber eine individuelle Bewerbung schreibt. Er soll keine Floskeln und Standardformulierungen verwenden, sondern eine Bewerbung erstellen, die exakt auf die Stelle und das Unternehmen zugeschnitten ist. Massentaugliche Serienbriefe landen sehr oft direkt auf dem Absagestapel, ohne dass die Bewerbung überhaupt näher in Augenschein genommen wurde. So gesehen ist es nicht ganz fair, wenn ein Unternehmen per Standardschreiben absagt. Allerdings gibt es zwei Gründe, die dem Unternehmen letztlich gar keine andere Wahl lassen:

Würden Sie auch den Einstellungstest dazu schaffen?

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1. Die Menge: Für eine Stellenanzeige gehen mitunter mehrere hundert Bewerbungen ein. Allein schon wegen dieser Menge ist es in der Praxis schlicht unmöglich, jede einzelne Bewerbung mit einem individuellen, eigens dafür formulierten Schreiben zu beantworten. Zudem würden sich die Formulierungen zwangsläufig wiederholen, denn die Möglichkeiten, eine Absage auszudrücken, sind begrenzt. 2. Das AGG: Vor einigen Jahren wurde das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz, kurz AGG, eingeführt. Demnach dürfen Kriterien wie das Alter, das Geschlecht, die Religion, eine Behinderung oder die sexuelle Orientierung keine Gründe für eine Absage sein. Alle Bewerber müssen gleich behandelt und keiner darf diskriminiert werden. Eine Konsequenz daraus ist, dass Unternehmen gut beraten sind, eine Absage nicht näher zu begründen. Selbst wenn das Unternehmen nur schreibt, dass es sich für einen jüngeren Bewerber entschieden oder ein Mann die Stelle bekommen hat, könnte dies als Verstoß gegen das AAG ausgelegt werden. Ein älterer Bewerber oder eine Bewerberin könnten sich nämlich diskriminiert fühlen. Die Folge könnte dann eine Klage sein. Insofern ist es dem Gesetz geschuldet, dass die meisten Bewerber nicht (mehr) erfahren, warum oder woran ihre Bewerbung gescheitert ist.