Warum diese Webseite?

Jeder Mensch besitzt Träume. So wollte ich schon immer eine eigene Webseite erstellen, auf der ich mein Wissen vermitteln und den Lesern helfen kann. Jedoch war mir über eine lange Zeit hinweg nicht bekannt, wie ich dieses Ziel erreichen kann – bis ins Jahr 2005, als mir die Idee zur Webseite www.bewerbungsplan.de kam.

Der Gedanke war seinerzeit aus der Not geboren. Ich hatte mich ab dem Jahr 2004 intensiv darum bemüht, über das Internet niveauvolle Vorlagen für Bewerbungsanschreiben zu finden. In der Tat, es war relativ einfach möglich, auf die entsprechenden Seiten zu gelangen. Dennoch lernte ich schnell, dass der Verbraucher, der hier etwas für ihn elementar Wichtiges sucht, zumeist lediglich ausgenutzt wird. Denn viele der Dokumente, die sich auf den diversen Webseiten herunterladen lassen, stehen ausnahmslos kostenpflichtig zur Verfügung. Das an sich wäre noch kein Problem gewesen – wer eine Hilfe verlangt, sollte auch bereit sein, den entsprechenden Obolus zu entrichten. Leider war ich damals zu naiv, um das betrügerische Geschäftsmodell zu erkennen. Für die Summen, die ich überwies, erhielt ich nie eine Bewerbungsvorlage. Zudem scheiterte mein Vorhaben, die Betreiber der Webseiten zu kontaktieren. Deren Adressen führten zu fernen Inseln in unbekannten Gefilden. Auf E-Mails reagierten sie ebenso wenig. Sämtliche Antworten stehen bis heute aus.

ich will, ich kann ich werde - motivationIch war also auf mich alleine gestellt. Natürlich konnte ich trotz des vorherigen Rückschlages nicht darauf verzichten, mich bei potenziellen Arbeitgebern zu bewerben. Die Anschreiben verfasste ich selbst und nutzte dafür mein Wissen, das ich zuvor erworben hatte. Schnell sprach sich diese Erkenntnis in meinem Bekanntenkreis herum. So war es einer meiner Freunde, der mich um eine Vorlage bat – und damit die Idee in mir entflammte: Warum sollte ich nicht derjenige sein, der eine Webseite eröffnet und darauf Bewerbungen für jedermann bereitstellt? Mich trieb die Vision an, jedes meiner Anschreiben zu veröffentlichen und damit den Besuchern der Seite eine kostenlose Anregung für ihre Bewerbungen zu geben. Mehr noch, sogar der gebührenfreie Download der Dokumente sollte möglich sein. Ich sah dieses Vorhaben durchaus als kleinen Akt der Rache an den Betreibern anderer Webseiten: Wenn diese den Lesern für nicht zur Verfügung gestellte Leistungen das Geld aus der Tasche zogen, dann wollte ich genau das Gegenteil dessen erreichen.

WebentwicklungSomit hatte ich auch endlich die Idee für eine eigene Webseite gefunden. Wir schrieben das Jahr 2006, ich war voller Energie und sprühte vor Tatendrang. Alleine das half mir bei der Umsetzung meiner Vision jedoch nicht weiter. Zuvor hatte ich mich nie darum bemüht, wie solche Homepages im Internet erstellt werden, wer das eigentlich machte und welche Voraussetzungen man dafür benötigte. So hatte ich zwar das Programmieren selbst nie gelernt – aber ich verfügte über den starken Ehrgeiz und den unbändigen Willen, mir diese Fähigkeit beizubringen. Rastlos arbeitete ich Tag und Nacht und suchte nach wichtigen Informationen in den diversen Foren. Oft war die Antwort ernüchternd. Als Neuankömmling in der Szene wurde ich für meine nicht vorhandenen Kenntnisse verspottet. Und tatsächlich: HTML, PHP oder Java – die Grundlagen des Programmierens waren für mich reinste Fremdsprachen. Dennoch schaffte ich es mit viel Geduld und Disziplin, meine eigene Webseite zu erstellen. Überglücklich betrachtete ich das Werk, dem nunmehr lediglich eines fehlte: regelmäßige Leser.

trafficNatürlich war ich interessiert daran, wie viele Personen meine Seite wohl besuchen würden. Ich installierte also einen Zähler und war bereits kurz darauf verblüfft. Schon wenig später hatte ich täglich 20 Besucher. Die Zahl stieg rasant weiter. Bald waren es 100 Gäste an jedem Tag. Bis heute hat die Webseite rund 13,5 Millionen Zugriffe registriert. Selbst mein Provider von 1und1.de rief an und teilte mir mit, dass die Homepage zu viele Leser hatte und damit den Server zum Kollabieren brachte. In diesem Moment der größten Freude wurde es mir bewusst: Ich habe alles richtig gemacht und die Mühe wird sich lohnen. Zudem gelang es mir dank der Werbeanzeigen über Google AdSense, die Kosten für den Server mühelos einzuspielen. Noch stolzer machte mich aber das Feedback, das ich per Mail bekam. Sicherlich waren da auch einige unliebsame Meinungen der Konkurrenz mit bei. Aber die allgemeine Resonanz gestaltete sich durchweg positiv – und dafür danke ich jedem einzelnen meiner treuen Besucher.

Ziele erreichen, Motivation, erfolg, lösung, VisionWas sich seitdem aus dem Projekt ergeben hat, ist sagenhaft. Als Onlinemarketer besitze ich gegenwärtig mehrere Webseiten und bin beratend im Werbemarketing tätig. Neben meinem dabei erworbenen Wissen hat es mir sehr geholfen, mich seinerzeit gegen alle Probleme und Widerstände durchgesetzt zu haben. Meine Homepage www.bewerbungsplan.de stellte somit nicht nur die Verwirklichung eines Traumes dar. Vielmehr half mir die Seite, mich das alltägliche Know-how zu lehren, das für den Umgang im Internet und den Aufbau solcher Plattformen nötig ist. Somit kann ich nach mehrjähriger Aktivität meinen Lesern nur den Tipp ans Herz legen: Wann immer ihr Ideen und Visionen habt, lasst diese nicht im Sande verlaufen – bemüht euch, die einzelnen Hürden zu überspringen und euer Lebenswerk in die Tat umzusetzen. Nur ihr selbst bestimmt, welcher Erfolg euch damit beschieden sein wird.

Ich wünsche euch alles Gute,

euer Soner Bekar